Nächstes Konzert

Siehe unter Aktuelles

Aufnahme neuer Sänger

Der Audienda-Chor ist immer an neuen SängernInnen mit Chorerfahrung interessiert. Besuchen Sie uns einfach in einer Probe.Kontakt

Konzertprogramm 2013

 

Samstag, 22. Juni 2013, 19.00 Uhr, Pax-Christi Kirche Krefeld

Sonntag, 23. Juni 2013, 17.00 Uhr, Propsteikirche Kempen

 

„Lied(b)er ohne Worte”

Werke:

Hermann Markus Pressl

 (1939-1994)

 Asralda

 Adriano Banchieri

 (1567-1634)

 Mascherata d'Amanti

John Field

 (1782-1837)

 Nocturne Nr. 5

 Arvo Pärt

 (* 1935)

 Solfeggio

 Thomas Jennefelt

 (* 1954)

 Villarosa sarialdi

 

Klavier:

Mendelssohn Bartholdy 4 Lieder ohne Worte:

op.85 Nr.4 D-Dur

op.67 Nr.5 h-Moll

op.67 Nr.2 fis-Moll

op.62 Nr.6 A-Dur

(Frühlingslied)

 

 Veljo Tormis

 (* 1930)

 Pärismaalase lauluke ( an Aboriginal song )

 Stephen Hatfield

 (* 1956)

 Elibama

 Jaakko Mäntyjärvi

 (* 1963)

 El Hambo

 Alexandru Pascanu

 (1920-1989)

 Chindia

 

Klavier:

Schubert/Liszt Aufenthalt, Erlkönig,

Auf dem Wasser zu singen

 

 William J. Schinstine

 (1922-1988)

 Rock Trap

 Sverre Bergh

 (1915-1980)

 C15 H31 COONa

 Folke Rabe

 (* 1935)

 Rondes

 Richard Genée

 (1823-1895)

 Insalata italiana

 

 
Für dieses Programm wählte der Chorleiter Pavel Brochin Stücke aus, die auf vielfältige Weise die musikalische Auseinandersetzung mit „sinnfreien und nonverbalen” Texten widerspiegeln.
Betrachtet und vergleicht man die Musik der Welt, erkennt man, dass Sprache und Musik, Sprache und Melodie in einer wechselseitigen Abhängigkeit zueinander stehen. Unter diesem Aspekt sind Lieder mit Sprachschöpfungen entstanden. Die Sprache wird dabei mehr zur Klangfarbe, wird emotionaler Bestandteil der Musik, auch wenn oder gerade weil kein Sinngehalt vorhanden ist.
Die Bandbreite der in dieses Konzert aufgenommenen Stücke reicht von der Renaissance bis in die Moderne, wobei der Anteil zeitgenössischer Kompositionen überwiegt.
Das in drei Teile unterteilte Programm berücksichtigte im ersten Teil Werke, die der „ernsten Musik” zuzuordnen sind, wie das „Solfeggio” von Arvo Pärt, in dem er aus einer schlichten C-Dur-Tonleiter einen beeindruckenden Klangteppich webt.
Im  zweiten Teil wurden „folkloristisch” geprägte Werke zu Gehör gebracht, wie das schamanenhafte „An Aboriginal Song” von Veljo Tormis oder Jaakko Mäntyjärvis „El Hambo”, eine augenzwinkernde Hommage an die skandinavische Volksmusik.
Der dritte Teil des Konzertes offenbarte das „humoristische” Potenzial dieser Musik, wie das „C15  H31  COONa”,  in dem Sverre Berghe, einer der bekanntesten Vertreter der Neoklassik in Norwegen, die chemische Formel für Seife in eine moderne Musiksprache übersetzt.
Das Konzert wurde abgerundet durch zwei Solostücke für Klavier, die das Thema instrumental aufgreifen. Als Pianisten konnte der Chor den in Krefeld bekannten Timur Sergeyenia verpflichten.

 

Konzertprogramm 2012

 

Samstag, 17.03.2012, 20:00 Uhr, Alte Kirche, Quartelnstrasse, Krefeld

Sonntag, 18.03.2012, 17:00 Uhr, Johannes-Baptist, Kirchplatz 32, Willich-Anrath

Chorkonzert: „ Tempus belli - Tempus pacis ”

Werke:

Clement Janequin  ( 1475-1558 )

La Guerre  ( 1515 )

Heinrich Schütz  (1585-1672 )

2 Motetten

Verleih uns Frieden gnädiglich ( 1648 )

Gib unserm Fürsten und aller Obrigkeit

Marcel Dupré 

De profundis ( Nr. V )

Rudolf Mauersberger  ( 1889-1971 )

Wie liegt die Stadt so wüst und leer  ( 1945 )

Trauermotette aus dem Chorzyklus Dresden

Michael Tippett  ( 1905-1998 )

Five Spirituals from A Child of Our Time  (1939-1941 )

Petr Eben  ( 1929-2007 )

Prager Tedeum  ( 1989 )

Tim Blickhan  ( *1945 )

Half an Hour Before the War  ( Nr. 1 )

 

Kompositionen für Orgel

 

Heinz-Peter Kortmann, Orgel

Alexander Manczewski, Pauke

 

Audienda-Chor Krefeld

Leitung: Pavel Brochin

 

Unter dem Titel „Tempus belli – Tempus pacis” konfrontierte der Chor seine Zuhörer mit einem Programm, wie es konträrer nicht sein konnte.

Musikalisch spannte sich der Bogen von der Renaissance bis zur Moderne; thematisch wurden Not und Schrecken des Krieges und die Sehnsucht des Menschen nach Frieden verarbeitet.

Während Janequin in seinem Werk „La Guerre” die Heldentaten des französischen König Francois I., die Stimmung des Kampfes und den Sieg in der Schlacht bei Marignan wiedergibt, bringt Mauersberger in „Wie liegt die Stadt so wüst und leer” den ganzen Schrecken und die Verwüstung des Krieges zum Ausdruck.

Die Not des Menschen und seine tiefe Verzweiflung angesichts der Schrecknisse des Krieges sind auch in den Werken Dupré „De Profundis” und in Schütz‘ Motetten „Verleih uns Frieden gnädiglich„ und „Gib unsern Fürsten und aller Obrigkeit” zu spüren.
Sie greifen für ihre Klagen auf einen Psalm und Gedichte von Walther und Luther zurück. Dupré verarbeitet mit der Vertonung des Psalms 130 „Aus der Tiefe rufe ich, Herr zu Dir” seine Eindrücke angesichts der Schlachten des Ersten Weltkriegs.
Der Wunsch nach Frieden und die Mahnung an die Fürsten „..alle ire unterthanen in der warheit und gerechtigkeit zu regiren und beschirmen” bringt Schütz nach einem langen, dreißig Jahre dauernden Krieg in seinen beiden Motetten zum Ausdruck.

Das Schicksal des 17-jährigen Herschel Grynspan, der 1939 den deutschen Botschaftssekretär in Paris erschießt, verarbeitet Tippett in „A Child of Our Time” und verweist darin auf die Willkür und Menschenverachtung politischer Systeme und die Ohnmächtigkeit des Menschen.

In der Komposition von Blickhan „Half an Hour before the War” ist nicht menschliche Verzweiflung das Thema, sondern angesichts des Krieges im Nahen Osten beschreibt er die Realität des Unschuldigen, der in der Mitte des Krieges gefangen ist und verleiht so der Verwüstung und dem Verlust ein menschliches Gesicht. Petr Eben wiederum lässt die Überwindung eines totalitären Systems in seinem „Prager Te Deum” in einen Jubelgesang münden.

 

Konzertkritiken unter Presse

 

Konzertprogramm 2011

Samstag, 09.07.2011, 20.00 Uhr

Alte Kirche, Quartelnstrasse, Krefeld

Sonntag, 10.07.2011, 20.00 Uhr

Evangelische Kirche, Essen-Werden, Heckstrasse

Chor und Cello

Werke für gemischten Chor und Cello von Anton Arenskij, Sebastian Forbes, Kurt Bikkembergs, John Tavener und Knut Nystedt Suiten für Violoncello Solo von J.S. Bach

Julia Polziehn, Cello

Audienda-Chor Krefeld

Leitung: Pavel Brochin

 

In diesem Programm präsentierte sich der Chor mit einem Programm, dessen Werke alle von einem Instrument begleitet werden, dem Cello.

Das bekannteste Werk dürfte das "Stabat Mater" von Knut Nystedt (*1915) sein, dessen Kompositionen durch Einflüsse von Palestrina und dem Gregorianischen Choral geprägt sind.
Auch das "Svyati" von John Tavener (*1944), das "Alleluiae con cordis" von Kurt Bikkembergs (*1963) und die "Four Poems"  von Sebastian Forbes (*1941) basieren hauptsächlich auf sakralen Themen, wobei Tavener sich von der Spiritualität der orthodoxen Kirche beeinflussen lässt, während Bikkembergs und Forbes um eine Erneuerung der vokalen Kirchenmusik bemüht sind.
Lieder und Lyriktexte sind die Grundlage für die drei "Quartette Op.57" von Anton Arenskij (1861-1906), die sich vor allem durch lyrische Elemente auszeichnen. Die Einflüsse von Tschaikowski, aber auch Chopin und Schumann sind erkennbar.

Auch in diesem Konzert wird der Audienda-Chor seinem Anspruch gerecht zeitgenössische Kompositionen zu Gehör zu bringen, wobei die Cello-Begleitung von besonderem Reiz war. 

 

 

20 Jahre Audienda

Samstag, 02.04.2011, 19.30 Uhr

Friedenskirche Krefeld

Sonntag, 03.04.2011, 18.00 Uhr

Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bonn

DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG "MY ROSE"
VON STEVE DOBROGOSZ

Audienda-Chor Krefeld
Chor und Orchester des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bonn

Mareike Müller       Sopran
Marie Seidler          Alt
Jakob Buch            Tenor
Magnus Piontek     Bass

Leitung in Krefeld: Pavel Brochin
Leitung in Bonn: Toni Schüller

Oratorium für Soli, Chor und Orchester 

Sonette von William Shakespeare inspirierten Steve Dobrogosz 2007 zu diesem Werk.

William Shakespeares fragile Sonette erschienen erstmalig 1609 und stellen einen Höhepunkt der Literatur in der englischen Renaissance dar. In seinen Sonetten spricht er über das Altern, die Eifersucht, das Alleinsein und die Liebe, aber auch über den Tod, die Tugend und die Dummheit der Welt. Diese zeitlosen Texte liegen Steve Dobrogosz'  Werk „My Rose” zugrunde. Romantik und ein wenig Humor resultieren in einem Musikwerk, in dem verschiedene Stilelemente der Musik miteinander verbunden werden: Klassik, Jazz und Musical.

„My Rose” wurde 2009 in den Niederlanden uraufgeführt und kam durch den Audienda-Chor Krefeld gemeinsam mit dem Chor und Orchester des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bonn zur Deutschen Erstaufführung.

 
Konzertprogramm 2010

Freitag, 17.09.2010, 19.30 Uhr

Stadttheater, Lippstadt

6. RHEINISCH-WESTFÄLISCHES LANDESCHORFEST 2010 ERÖFFNUNGSKONZERT

Zum Motto des 6. Rheinisch-Westfälisches Landeschorfestes "Rose - Mädchen - Engel" präsentierte der Audienda-Chor als deutsche Erstaufführung Auszüge aus dem Oratorium "My Rose" von Steve Dobrogosz nach Texten von Shakespeare.

Leitung: Pavel Brochin

 

Samstag, 05.06.2010, 19.30 Uhr

Friedenskirche, Luisenplatz, Krefeld

DIE GROßE BACH-NACHT

Beteiligung mit Werken von Gottfried August Homilius, Johann Sebastian Bach und Knut Nystedt

Moderation: Johann Sebastian Bach alias Matthias Oelrich

 

Freitag, 16.04.2010, 20.00 Uhr

Wittgenstein-Palais, Bilker-Straße 7-9, Düsseldorf

BENEFIZKONZERT

Die Initiative „Heilende Kraft der Musik“, spielt für Menschen, die sich den Besuch von Konzerten nicht leisten können.
Der Audienda-Chor sang Werke von Bruckner, Verdi und deutsche Volkslieder.

Leitung: Pavel Brochin

 

Samstag, 17.04.2010, 20.00 Uhr

Alte Kirche, Quartelnstraße, Krefeld

AUFBRUCH IN DIE MODERNE

Der Audienda-Chor präsentierte das Arbeitsergebnis des Meisterkurses in Paris.
Der Chor sang Werke von: Anton Bruckner, Giuseppe Verdi, Igor Strawinsky, Arnold Schönberg und Rupert Huber.

Andreas Cavelius (Orgel) spielte Werke von Volker Bräutigam und Karl Höller.

Gesamtleitung: Pavel Brochin